Ramona von Passion & Fruits

Ramona von Passion & Fruits

Improve your life – das ist nicht nur Ramonas Motto für Ihren Blog Passion & Fruits, sondern auch für ihre Morgenroutine. Ihr Fokus liegt auf Nachhaltigkeit, veganer Ernährung, Minimalismus und Sport. Ramonas Vielseitigkeit zeigt sich nicht nur in ihrem Blog: Sie lebt in Berlin, ist Sozialpädagogin, Kauffrau und virtuelle Assistentin mit einer Vorliebe für Kochen, Backen und Lesen. Ihre Leidenschaft für Coaching und Beratung macht sie gerade mit einem Masterstudiengang zum Beruf. Freiheit bedeutet für sie, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie die anderen Menschen (sagte übrigens schon Astrid Lindgren). Und so startet Ramona in den Tag:

Wie sieht Deine Morgenroutine aus?

Ich habe für mich gemerkt, dass mir eine Morgenroutine wirklich hilft, um in den Tag zu starten und auch die Morgenstunden schon effektiv für sich zu nutzen. Ich habe im Vorfeld überlegt, was ich mir gut als Morgenroutine vorstellen kann und Ideen gesammelt: Viele meditieren morgens, das ist für mich eher ein angenehmes Abendprogramm, speziell nach dem Yoga und passt nicht in meinen Morgen.
Ich wollte aktiv sein. Somit habe ich meine Morgenroutine damit gestartet, morgens um 6 Uhr aufzustehen und als erstes Laufen zu gehen. Zwischen 5 und 10 km laufe ich jeden Morgen, danach frühstücke ich erstmal gemütlich und gehe dann unter die Dusche.
Das Frühstück ist der nächste wichtige Bestandteil: Nach dem Sport ziehe ich es vor, keinen Kaffee zu trinken, ich trinke stattdessen einen großen Matcha Latte. Zum Essen gibt es Overnight Oats aus Haferflocken, Chiasamen, Agavendicksaft und Pflanzenmilch (zum Rezept).

Wie lange folgst Du Deiner Morgenroutine bereits?

Seit ca. 3 Monaten verfolge ich die Morgenroutine. Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, dass man mindestens 21 Tage braucht, um eine Routine erfolgreich „einzuführen“, so dass der Körper sich daran gewöhnt und ein gewisser Automatismus entsteht.

Hat sich Deine Morgenroutine in den letzten Jahren verändert?

Früher hatte ich keine Morgenroutine bzw. war meine Aufstehzeit davon abhängig, wann ich zur Arbeit musste. Das hatte jedoch nichts damit zu tun, dass man selbst gut in den Tag startet und sich bewusst macht, wie man die morgendliche Zeit nach dem Aufstehen für sich persönlich nutzen möchte. Es hatte eher etwas von aus dem Bett springen, ins Bad hechten, noch ein bisschen frühstücken (je nach Job, manchmal habe ich auch erst auf der Arbeit gefrühstückt) – statt positiver Morgenroutine hatte das eher etwas von einer Hetze.

Wann gehst Du ins Bett?

Um morgens um 6 Uhr wirklich frisch zu sein, mache ich mich ab ca. 21:30 Uhr fertig fürs Bett. Mein Ziel ist es, spätestens um 22 Uhr im Bett zu liegen.

Tust Du etwas vor dem Schlafengehen, das Dir das Aufwachen erleichtert?

Mir ist aufgefallen, dass es das Einschlafen und die Schlafqualität nicht fördert, wenn man kurz vor dem Schlafengehen am PC oder Handy beschäftigt war oder ferngesehen hat. Ich habe schon vor Jahren damit angefangen, vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten zu lesen. Das macht schön müde, erleichtert das Einschlafen und verbessert die Schlafqualität. Und wer gut schläft, kann auch entspannter aufstehen.
Ich lese übrigens gerne spannende Thriller vor dem Einschlafen – zurzeit „I am Death. Der Totmacher“ von Chris Carter – ein rasanter und atemberaubender Schocker!

Benutzt Du einen Wecker? Falls ja, drückst Du den „Snooze“-Button?

Ich stelle meinen Wecker immer auf 6:03 Uhr – das ist quasi mein Sicherheits-Backup. Eigentlich werde ich morgens durch meinen FitBit Charge HR geweckt. Der fängt um 6 Uhr an, an meinem Arm zu vibrieren. Ich hatte vorher einen Jawbone UP3, davon bin ich gar nicht wach geworden. Mit dem FitBit werde ich nun sofort vom Vibrieren wach. Diese Art geweckt zu werden empfinde ich als viel angenehmer als das schrille Geräusch meines Weckers.

Wann nach dem Aufwachen isst Du Frühstück und wie sieht es typischerweise aus?

Nach dem Sport esse ich meine Overnight Oats und trinke einen Matcha Latte sowie einen Magnesium-Drink.

Machst Du morgens Sport?

Ja, ich laufe morgens immer zwischen 5 und 10 km. Das macht frisch und es ist morgens um diese Zeit immer sehr ruhig in der Stadt – einige Lieferungen finden statt, einzelne Personen gehen zur Arbeit oder kommen von der Arbeit. Eine einzigartige Stimmung.

Meditierst Du morgens?

Nein. Meditieren hilft mir beim Entspannen und morgens brauche ich genau das Gegenteil. Abends nach dem Yoga finde ich Meditieren aber toll!

Beantwortest Du Mails und Nachrichten direkt nach dem Aufwachen oder wartest Du damit bis später?

Ich beantworte Mails und Nachrichten erst, wenn ich am Schreibtisch sitze. Ich gehe davon aus, dass ohnehin niemand vor 8 Uhr eine Rückantwort erwartet. Der Vorteil am frühen Aufstehen ist also, dass man ein Zeitfenster bekommt, das man sonst nicht hätte.

Nutzt Du Apps oder Produkte, um Deinen Schlaf oder Deine Morgenroutine zu verbessern?

Während des Laufens höre ich ein Hörbuch über die Audible App. Meinen Lauf zeichne ich mit der NRC+ (Nike Run Club) App und meiner FitBit App automatisch auf. Meinen Puls kontrolliere ich währenddessen mit meinem FitBit Charge HR. Man sollte immer darauf achten, dass der Puls bei Hochleistung wie beim Sport nicht über 220 (minus Lebensalter), in meinem Fall also nicht über 183 geht. Alles darüber ist auf Dauer ungesund und gefährlich.

Wann checkst Du das erste Mal Dein Handy / Deine E-Mails?

Nach meiner Morgenroutine – also nach dem Sport, dem Frühstück und dem Duschen wenn ich mich an meinen Schreibtisch setze und mit der Arbeit beginne.

Folgst Du Deiner Morgenroutine auch am Wochenende oder änderst Du einige Schritte?

Am Wochenende und an Feiertagen stehe ich eine Stunde später, also um 7 Uhr, auf. Meistens wache ich aber schon um 6 Uhr kurz auf, drehe mich dann noch einmal genüsslich um und schlafe bis 7 Uhr weiter. Ich schlafe am Wochenende nicht extrem viel länger, da sonst am Sonntagabend das frühe Zubettgehen wieder schwerfällt und schlecht klappt.

Wenn Du unterwegs bist: Kannst Du Deine Morgenroutine an Dein jeweiliges Umfeld anpassen?

Seitdem ich meine Morgenroutine erfolgreich eingeführt habe, war ich immer über Nacht zu Hause. Für meine Morgenroutine benötige ich aber lediglich Laufbekleidung und die passt in jeden Koffer. Das Schöne am Laufsport ist, dass man ihm überall nachgehen kann.

Wenn Du Deine Morgenroutine nicht einhältst: Welchen Einfluss hat das auf Deinen Tag?

Ich hatte in den letzten Monaten ein paar Tage, an denen ich gesundheitlich nicht so fit war. An diesen Tagen habe ich mein Sportprogramm nicht durchgeführt, den Rest aber schon. Es hat mir etwas Schwung genommen, aber für Sport muss man sich gesund und fit fühlen, sonst bringt es nichts oder ist sogar gesundheitlich bedenklich. Daher muss man genau checken und in sich hineinhören, wie es dem eigenen Körper geht.

Vielen Dank, Ramona!


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