Paul Henkel

Paul Henkel

Paul ist hauptberuflicher Wortwerker und auch nach Feierabend schreibt er einfach weiter – vor allem für seinen Blog Schreiben wirkt. Die Idee: Jeder kann mithilfe des Schreibens sein Leben zum Besseren verändern. Paul möchte mit seinem Blog Menschen anregen, das Schreiben für sich zu entdecken – als Weg, um in dieser hektischen Welt zur Ruhe zu kommen, den inneren Kompass wieder zu justieren und persönlich zu wachsen. Schreiben ist ein so einfaches, aber bisher ziemlich unterschätztes Tool für mehr Zufriedenheit. Wenn Paul nicht schreibt, ist er großer Filmfan, experimentiert mit veganen Rezepten oder verbringt die Zeit mit interessanten Menschen in Coffeeshops. Er lebt in einer der schönsten Städte Ostwestfalens. Lest hier mehr zu seiner Schreiber-Morgenroutine:

Paul, wie sieht Deine Morgenroutine aus?

Mein Wecker klingelt in der Woche um 6 Uhr. Ich nutze die Runtastic Schlaf-App und werde dann geweckt, wenn ich ohnehin schon am wachdämmern bin. Bevor ich ins Bad schlurfe, trinke ich ein Glas warmes Leitungswasser. Morgens läuft wohl ein Entgiftungsprogramm im Körper, das damit angekurbelt wird. Noch im Bett schlage ich mein Notizbuch auf und führe eine abgewandelte Form vom 5-Minuten-Journal, in dem ich Dankbarkeit, Tagesplanung und intuitives Schreiben verbinde. Das dauert 10 Minuten und bringt mich in das richtige Mindset, um Ja zu sagen zu den Herausforderungen, die der Tag so mit sich bringt. Danach geht’s ab ins Bad. Vor dem Frühstück meditiere ich noch 15 Minuten mit der Calm App, um meinem Reflex, mich schon am Morgen gedanklich in To Do’s zu verlieren, entgegen zu wirken. Klappt mal besser, mal weniger gut. Ich übe. Nachdem ich Müsli und Nachrichten konsumiert habe, bin ich dann so um 7:30 Uhr bereit für den Weg ins Büro, den ich mit einem zügigen Spaziergang verbinde. Bewegung an der frischen Luft ist ein Klassiker, wirkt für mich aber tatsächlich Wunder. Für mich ein absoluter Wachmacher und Stimmungsaufheller.

Wie lange folgst Du Deiner Morgenroutine bereits?

Meine Morgenroutine passe ich immer mal wieder an und experimentiere mit neuen Elementen. Im Wesentlichen steht diese Routine aber seit Anfang des Jahres.

Hat sich Deine Morgenroutine in den letzten Jahren verändert?

Oh definitiv! Als Freiberufler bin ich später aufgestanden und habe mich weniger durchgetaktet. Das hat auch funktioniert, zumal die meisten Elemente der Routine gleich waren. Alles hat seine Zeit.

Wann gehst Du ins Bett?

Spätestens um 23 Uhr liege ich im Bett und meist dauert es nur wenige Minuten bis ich eingeschlafen bin.

Tust Du etwas vor dem Schlafengehen, das Dir das Aufwachen erleichtert?

Ich schreibe in mein Notizbuch, was mir Gutes am Tag passiert ist, was ich gelernt habe und welche drei Dinge ich am nächsten Tag unbedingt erledigen will. Damit braucht mein Gehirn nicht unbewusst an Themen herumzuknabbern und ich schließe den Tag in einem positiven Zustand ab.

Benutzt Du einen Wecker? Falls ja, drückst Du den „Snooze“-Button?

Ich lasse mich von der Runtastic Schlaf-App wecken. Und nein, Snooze kommt mir nicht ins Haus.

Wann nach dem Aufwachen isst Du Frühstück und wie sieht es typischerweise aus?

Eine gute halbe Stunde nach dem Aufstehen löffle ich mein Müsli. Die Basis besteht entweder aus warmen Dinkelflocken oder Hirse. Außerdem kommen Hanfproteinpulver, Trockenfrüchte, ein Stück frisches Obst sowie Nüsse und Kurkuma in meine Schüssel. Sojamilch drüber – gesund und extrem lecker. Für mich perfekt.

Machst Du morgens Sport?

Ich gehe von der Bahn bewusst zu Fuß zur Arbeit – aber das ist eher spazieren und kein Sport.

Meditierst Du morgens?

Ich meditiere morgens 15 Minuten und lasse mich von der Calm App dabei begleiten.

Beantwortest Du Mails und Nachrichten direkt nach dem Aufwachen oder wartest Du damit bis später?

Ich antworte auf Nachrichten frühestens beim Frühstück, eher nachdem ich im Büro angekommen bin.

Nutzt Du Apps oder Produkte, um Deinen Schlaf oder Deine Morgenroutine zu verbessern?

Ich nutze Calm und die Runtastic Schlaf-App.

Wann checkst Du das erste Mal Dein Handy / Deine E-Mails?

Beim Aufstehen schaue ich aufs Smartphone, um meinen Wecker auszustellen. Ich checke Nachrichten (wenn ich der Neugier widerstehen kann) aber erst beim Frühstück.

Folgst Du Deiner Morgenroutine auch am Wochenende oder änderst Du einige Schritte?

Meine Morgenroutine bleibt auch am Wochenende gleich. Allerdings klingelt dann kein Wecker. Mein Körper darf sich den Schlaf nehmen, den er braucht. Das ist für mich extrem wichtig, um meinen Akku wieder aufzuladen.

Wenn Du unterwegs bist: Kannst Du Deine Morgenroutine an Dein jeweiliges Umfeld anpassen?

Ich bin nicht allzu häufig unterwegs. Falls doch, passe ich die Routine dem Kontext an. Meditation und Morgenjournal gehören aber immer dazu.

Wenn Du Deine Morgenroutine nicht einhältst: Welchen Einfluss hat das auf Deinen Tag?

Wenn ich mal einen Tag ein paar Elemente meiner Routine ausfallen lasse, verzeiht mir das mein Organismus. Wenn ich mehrere Tage meine Morgenroutine schleifen lasse, merke ich aber sehr deutlich, dass ich mich weniger fokussieren kann, meine Stimmung instabil wird und ich mich weniger am Steuer meines Tages fühle. Das fühlt sich nicht besonders toll an, sodass ich mich dann sehr bald wieder liebevoll in die gewohnte Routine zurückzwinge.

Vielen Dank, Paul!


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