Nadja Fleischer

Nadja Fleischer

Nadja aus Berlin ist seit vier Jahren Mutter und hat ihre Morgenroutine an die ihres Sohnes Pepe angepasst. Gleichzeitig ist sie eine echte Powerfrau: Selbstständig lebt sie ihre Leidenschaft für Schreiben und Mode als Mitgründerin von Pepe&Nika aus. Auf dem Styleguide für internationale Kindermode finden modebewusste Eltern handverlesene und coole Kindermode aus aller Welt und dürfen in Interviews auch hinter die Kulissen der Labels schauen. Und so startet Nadja in ihren Tag:

Nadja, wie sieht Deine Morgenroutine aus?

Meistens weckt mich der Wecker (mein iPhone) gegen 7 Uhr, wenn mir nicht meine innere Uhr oder mein liebster Mitbewohner, mein kleiner Sohn namens Pepe, zuvor kommen. Dann startet der Tag nämlich mit Kuscheln bei mir im Bett! Mein Kleiner tapst zu mir rüber und kuschelt sich unter meine Decke. Egal wie müde ich bin, das ist definitiv mein liebstes Aufwachen. Ich springe dann unter die Dusche, während der Kleine sich noch ein bisschen ausruht und ein Hörspiel hören darf. Während er sich also allein beschäftigt, nutze ich die Gelegenheit, um meinen Rechner aufzuklappen und schon die wichtigsten To Do’s für unsere Website abzuarbeiten. Dafür nehme ich ich mir ca. 10-15 Minuten Zeit. Danach wird das Frühstück gemacht: Kaffee für mich, Kakao und Brot für das Kind. Dann Kind anziehen, Brotbüchse fertig machen und alles einpacken. Wir schwingen uns aufs Fahrrad – egal ob Sonne, Regen oder Wind – und düsen zum Kindergarten.

Wie lange folgst Du Deiner Morgenroutine bereits?

Dieser Morgenroutine folge ich, seitdem es meinen kleinen Sohn gibt.

Hat sich Deine Morgenroutine in den letzten Jahren verändert?

Ja, seit vier Jahren ist sie eben anders.

Wann gehst Du ins Bett?

Das ist sehr unterschiedlich. Am liebsten würde ich um 21 Uhr todmüde ins Bett fallen, aber meist arbeite ich noch bis mindestens 23 Uhr.

Tust Du etwas vor dem Schlafengehen, das Dir das Aufwachen erleichtert?

Nein

Benutzt Du einen Wecker? Falls ja, drückst Du den „Snooze“-Button?

Ich benutze das iPhone mit seiner Weckfunktion. Und im Gegensatz zu früher, wo ich nie den Snoozeknopf benutzt habe, nutze ich ihn derzeit mindestens einmal (wenn nicht auch mehrmals).

Wann nach dem Aufwachen isst Du Frühstück und wie sieht es typischerweise aus?

Ich gehe meistens ohne Essen aus dem Haus, das habe ich mir in meiner Vor-Kind-Haben-Zeit so angewöhnt und nie abtrainiert. Das Wochenende ist allerdings eine Ausnahme, da nehme ich mir bzw. wir uns viel Zeit für das Frühstück. Für den Fall, dass am Wochenende kein wichtiger Termin ansteht, wird das gemeinsame Frühstück auch gern mal in die Länge gezogen: Dann gibt es noch einen Kakao und noch mehr Brot mit Samba (für die, die es nicht kennen: Das ist die biologische Nutella- Version, nur viel viel leckerer ;)) für beide. Oft bedeutet das dann auch Frühstück im Bett: noch ein bisschen rumliegen, Puzzeln, rumtoben, ein bis zwei Kindersendungen sehen, rumalbern, Quatsch machen – und plötzlich ist es 11 und wir haben noch nicht mal Zähne geputzt.

Machst Du morgens Sport?

Nein.

Meditierst Du morgens?

Nein.

Beantwortest Du Mails und Nachrichten direkt nach dem Aufwachen oder wartest Du damit bis später?

Meistens beantworte ich meine Mails erst nachmittags. Dann habe ich Ruhe dafür und kann auch alle gleich beantworten.

Nutzt Du Apps oder Produkte, um Deinen Schlaf oder Deine Morgenroutine zu verbessern?

Nein.

Wann checkst Du das erste Mal Dein Handy / Deine E-Mails?

Nachdem der Wecker geklingelt hat.

Folgst Du Deiner Morgenroutine auch am Wochenende oder änderst Du einige Schritte?

Am Wochenende wird das Frühstücken ausgiebig zelebriert. Die Kuschelminuten im Bett mit Kind sind auch länger.

Wenn Du unterwegs bist: Kannst Du Deine Morgenroutine an Dein jeweiliges Umfeld anpassen?

Ja, das ist einfach.

Wenn Du Deine Morgenroutine nicht einhältst: Welchen Einfluss hat das auf Deinen Tag?

Wenn der Wecker nicht klingelt, weil ich ihn nicht gestellt habe, ist das natürlich fatal – aber zum einen schläft mein Kind nicht so lange, dass es brenzlig werden könnte und zum anderen verschlafe ich auch nie. Ich mag es flexibel und wenn der Kaffee morgens wegfällt, kein Toast oder Obst im Haus ist, dann ist es eben so. Wir machen dann einen kurzen Zwischenstop beim Bäcker und es wird improvisiert. Von einer missglückten Morgenroutine sollte nicht der Rest des Tages abhängen.

Vielen Dank, Nadja!

 


Gefällt Dir, was Du liest? Verpasse keine Morgenroutine und abonniere jetzt unseren wöchentlichen Newsletter! Kein Spam – versprochen!

Wochenpost abonnieren:

Garantiert kein Spam.